Wer gehört zu den Top-Favoriten bei der EM 2016?

In wenigen Tagen ist es soweit, dann beginnt die EURO 2016 in Frankreich. Erstmals in der Geschichte des Turniers werden insgesamt 24 statt bisher 16 Teams an der EM-Endrunde teilnehmen. Auch wenn mehr Mannschaften diesen Sommer dabei sind, hat sich der Kreis der Favoriten auf den EM-Sieg kaum verändert.

Schafft Spanien es den Titel zum zweiten Mal in Folge zu verteidigen? Sichert sich Deutschland das Double? Wie weit kommt Gastgeber Frankreich? Wird Belgien dem Ruf des Geheimfavoriten diesmal gerecht? Diese und zahlreiche weiteren Fragen dürften die Fußballfans unmittelbar vor Beginn der EM beschäftigen. Um ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, geben wir eine kleine Übersicht über den Favoritenkreis bei der EM 2016.

Knapp 16 Jahre warten die Fußballfans in Frankreich bereits auf einen weiteren Titelgewinn ihrer heiß geliebten Equipe Tricolore. Ende der 90er bzw. Anfang der 00er Jahre gehörte Frankreich mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft und Europameisterschaften zu den besten Nationalmannschaften auf der Welt, doch seitdem ging es stetig Berg ab.r\nDer Negativtrend aus den vergangen Jahren soll nun mit der Heim-EM endgültig beendet werden. Les Bleus gehören nicht nur aufgrund der Tatsache, dass man Gastgeber ist, zu den Top-Favoriten bei der EURO 2016, Nationaltrainer Didier Deschamps verfügt mit Spielern wie Antoine Griezmann, Paul Pogba oder Kingsley Coman über die nötige Qualität im Kader. Alles andere als das Erreichen des Halbfinals wäre ein herber Rückschlag für Frankreich.Spaniens Nationaltrainer Vincente del Bosque stand nach dem überraschenden Vorrunden-Aus bei der WM 2014 in Brasilien heftig in der Kritik von Fans und Medien. Doch der Erfolgstrainer ist nach seinen Titelerfolgen von 2010 (WM) und 2012 (EM) nahezu unantastbar auf der iberischen Halbinsel und so durfte del Bosque die Furia Roja auch in der EM-Qualifikation 2016 betreuen. Spanien hat sich souverän als Gruppenerster für die EURO qualifiziert und gehört dort erneut zum engeren Favoritenkreis.

Der spanische Kader liest sich, trotz zahlreicher Veränderungen seit 2014, nach wie vor wie das Who ist Who des internationalen Fußballs. Sergio Ramos, Cesc Fabregas, Andres Iniesta oder Sergio Busquets gehören nach wie vor zu den besten Fußballspielern in Europa. Vor dem Turnier wurde das Halbfinale wurde als Minimalziel ausgerufen.

Auch bei den Sportwettanbietern ist Spanien bei der EM 2016 ganz oben platziert. Beim den Fußball Wetten des Anbieters bet365 beispielsweise ist die Furia Roja mit einer Quote von 6.5 nur knapp hinter Frankreich und Deutschland.

Wäre sich der Deutsche Fußballbund DFB in der Vergangenheit immer schwer getan hat die Favoritenrolle vor einem Turnier anzunehmen, sieht dies diesen Sommer deutlich anders aus. Nach dem WM-Triumph vor zwei Jahren hat Bundestrainer Joachim Löw, aber auch die Spieler, den EM-Sieg im Nachbarland Frankreich als klares Ziel ausgerufen.r\nDie EM-Qualifikation und die letzten Testspiele liefen alles andere als optimal, auch in Sachen Verletzungspech wurde Deutschland (mal wieder) nicht verschont. Dennoch gibt es kaum jemanden der daran zweifelt, dass Jogis Jungs sich bei der EM 2016 in Topform präsentieren werden. Der Einzug unter die letzten vier wird quasi von Fans und Medien erwartet. Das Team selbst möchte deutlich mehr.

Neben den Top-Favoriten Spanien, Deutschland und Frankreich lohnt es sicherlich auch noch einen Blick auf den „Geheimfavoriten“ Belgien zu werfen. Die roten Teufel bekamen diese Bezeichnung bereits 2014 aufgedrückt, vor der WM in Brasilien. Wirklich gerecht werden konnte man diesem jedoch nicht.

Das Spielermaterial hat Marc Wilmots zweifelsohne um mit den ganz großen Teams mitzuhalten, nur muss dieses nun auch auf dem Platz gebracht werden und vor allem dann, wenn es um etwas geht. „Die jungen Wilden“ rund um Ex-Bundesligaspieler Kevin De Bruyne könnten zur Überraschung des Turniers werden und die Vorherrschaft der großen drei Nationalmannschaften bei diesem Turnier durchbrechen.

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